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Goldpreis aktuell -Tagesaktuelle Edelmetallkurse

Einheiten:
Alle Preisangaben sind je Feinunze. Die Feinunze wird auf den internationalen Finanzmärkten primär als Maßeinheit für Edellmetalle (Silber, Gold, Platin, Palladium) genutzt. Eine Feinunze entspricht einem Gewicht von 31,1034768 Gramm.

                                                                                                                                                                                                                                                

Tutorial Video: Wie man die Echtheit von Gold zuhause testen kann

In dem Video wird die Methode der Echtheitsbestimmung durch die Dichteprüfung mit einer Waage und einem Wasserglas anschaulich erklärt!

                                                                                                                                                                                                                                                

Gold Charts – Echtzeitkurse:

Tageskurse – aktueller Goldpreis in Euro:

 

Goldpreis – aktueller Tageskurs in US-Dollar:

 

Goldpreis – Historische Charts:

 

Entwicklung des Goldpreis in US-Dollar über 10 Jahre :

 

 Entwicklung des Goldpreis in Euro  von 1999 bis 2012:

 

Goldpreis in Euro über die letzten 12 Jahre

Entwicklung des Goldpreis in Euro seit 1999 bis 2012

                                                                                                                                                                                    

Goldpreis aktuell -  News und Infos:

 

Die Aussichten für den Goldpreis sind weiterhin getrübt für 2014:

Goldpreise sind über 28% gefallen in 2013 und 2014 könnte ein weiteres Verlustjahr werden.

goldpreise

Goldpreise sind 28% gefallen in 2013, der erste jährliche Verlust seit 13 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Jahr 2013 hat der über ein Jahrzehnt andauernden Gewinnsträhne ein Ende gesetzt und die Aussichten für das kommende Jahr sehen nicht viel besser aus.

Gold Future Preise verloren fast ein Drittel Ihres Wertes in 2013, der größte Verlust seit dem Jahr 2000 und der größte jährliche Verlust für Gold Futures seit 1984, laut dem Statistikprovider Factset. Es ist eine schwierige Zeit für Investoren, die sich an den Glauben klammerten, dass die Kräfte, die den Goldpreis in den vergangenen Jahren von 2000 um das Siebenfache in die Höhe trieben bis zur Spitze der Goldpreise in 2011. Globale Exchange Traded Funds erfreuten sich größter Beliebtheit in Zeiten, die von der Angst einer Hyperinflation bedingt durch beispielose Eingriffe der Zentralbanken in das Währungssystem geprägt wurden.

Jetzt, wo sich diese Ängste begonnen haben aufzulösen, verliert Gold auch immer mehr an Attraktivität als Anlageform. Der Fels in der Brandung in turbulenten Zeiten wird nicht mehr benötigt. Die andere Frage die sich die Marktteilnehmer stellten, war wann die US-Zentralbank damit beginnen würde das massive Programm der quantitativen Lockerung wieder zurückzufahren. Die Frage wurde Ende 2013 erstmals benatwortet, die US-Notenbank teilte mit, dass sie die Ankäufe monatlich um 10 millarden redzuieren und je nach lage des Arbeitsmarktes das Programm evtl sogar bis Mitte des Jahres komplett einstellen werde.

Goldinvestitionen erreichen sieben Wochen Hoch

Investoren spekulieren auf glänzende Goldpreise in 2014. Große Hedge Funds und andere institutionelle Anleger haben ihre Long-Positionen in Gold Futures und Optionen um 18% erhöht auf insgesamt 40,256 Long Kontrakte. Diese Wette auf höhere Goldpreise ist die größte innerhalb der  letzten 7 Wochen gewesen, laut der CFTC.

 

Der Goldpreis  fällt unter den Cashpreis, geht auf die marginalen Produktionskosten zu

Die marginalen Produktionskosten für Gold wurden im Jahr 2013 auf ca. $1250 bis 1300 Dollar geschätzt, inklusive Capex. Die bedeutet, dass der Goldpreis aktuell unter den Produktionskosten für Gold liegt und sich zur Zeit in Richtung der marginalen Cash-Kosten von 1125 Dollar bewegt. Sollte es den Zentralbanken gelingen den Goldpreis unter diese Marke zu treiben wird es nicht ohne folgen weltweit für die Edelmetall verarbeitenden Branchen sein. Die Lage der Mienenbetreiber in Südafrika spitzt sich bereits seit einigen Monaten zu und könnte dadurch noch weiter Eskalieren.

 

 Interessanter Commitment of Traders Report:

Beim aktuellen COT Report zeigt sich das die institutionellen Marktteilnehmer am US Amerikanischen Goldmarkt Short-Positionen in Rekordhöhe halten, 49 Fonds halten zusammen die zweitgrößte Short-Position in der Geschichte und setzten damit darauf, dass der Goldpreis weiter fällt. Das interessante an der aktuellen Situation ist die Position, welche die kommmerziellen Markteilnehmer, die so genannten Hedgereingenommen haben. Zu diesen gehören Banken, Goldminen und Großhändler des Edelmetalls, welche durch den Handel mit Futures und Optionen danach streben Ihre Geschäfte mit dem Edelmetall gegen künftige Preisrisken abzusichern. Die Hedger haben sich genau entgegengesetzt zu den großen Fonds positioniert und halten einen Rekordtiefstand bei den Short-Positionen. Damit setzten die kommerziellen Hedger darauf, dass der Goldkurs in naher Zukunft nicht viel weiter fallen wird und die Kursrichtung wechselt. Die entgegengesetzen Positionen dieser beiden Schwergewichte im Goldmarkt führen aktuell zu einen Kampf der Giganten beim Goldpreis. Vergangene Konstellationen ähnlicher Art resultierten meistens in explosionsartigen Kursbewegungen des Goldkurs in eine der beiden Richtungen.

 

Goldpreis – nach der Korrektur steht ein neues Allzeithoch im Visier

Die letzten Tage haben dem Goldpreis neuen Schwung verliehen. Die Goldpreisentwicklung verlief hervorragend, mit fast 1.700 US-Dollar je Unze ist der Preis für Gold sehr hoch. Ein weiteres Ansteigen ist in den kommenden Monaten absehbar, so äußerten sich zumindest die Experten der Branche. Was dabei jedoch oft nicht erwähnt wird: Wer den Preis für Gold in Euro betrachtet, der findet hier ein neues Allzeithoch. Am 03.09.2012 lag dieser Goldpreis bei 43.179 Euro pro Kilogramm Gold. Noch einen Tag zuvor kostete das Kilogramm Gold nur 42.642 Euro. Das ist ein satter Anstieg um mehr als 530 Euro und das in nur einem Tag.

 

Der Goldpreis wird das Hoch vom letzten Sommer testen

Der Goldpreis dürfte auch in Zukunft weiter ansteigen, das geht aus einer Studie von GFMS Thomson Reuters in London hervor. Den Analysten zufolge zeichnet sich die Entwicklung bereits jetzt ab, da der Preis für Gold sich stetig der Marke von 1.800 US-Dollar je Feinunze nähert. Bis Ende 2012 sei ein Anstieg auf 1.900 US-Dollar durchaus realistisch, so die Autoren der Studie. Im kommenden Jahr könnte die Goldpreisentwicklung rapide weiter steigen, so dass der Preis für Gold dann bei 2.300 US-Dollar pro Feinunze liegen könnte.

 

Gold und Silber haben nach wie vor beliebten Sachwert

Gold ist und bleibt einer der beliebtesten Sachwerte. Das liegt auch daran, dass die Goldpreisentwicklung der vergangenen Jahre und Jahrzehnte gezeigt hat, dass lediglich das Edelmetall vor der Inflation schützt.

Und diese ist derzeit quasi vorprogrammiert, denn eine Lockerung der Geldpolitik durch die EZB und die US-Notenbank Fed wird von den meisten Experten für sehr wahrscheinlich gehalten. Dadurch wird mehr Geld auf den Markt geschwemmt, was den Goldpreis in die Höhe treiben dürfte.

 

Goldpreis als wichtiger Stabilisator für Depots

Im eigenen Portfolio darf Gold deshalb nicht fehlen. Der Goldpreis kann das Depot stabilisieren. Dabei ist es sinnvoll, auf ETCs zu setzen. Diese sind mit physischem Gold hinterlegt. Das bietet den Vorteil, dass Anleger nicht nur von einem steigenden Goldpreis profitieren, sondern ebenso von einer Verbesserung der Dollar-Kurse. Ebenfalls dürfen Anleger davon ausgehen, dass der US-Dollar stärker werden dürfte, was in der Vergangenheit kurz vor einer Präsidentschaftswahl schon oft der Fall war.

Preisgold.net

 

Goldpreis auf Sechs-Monatshoch

Der Goldpreis befand sich Anfang September fast wieder auf seinem Sechs-Monatshoch. Mit 1.690,20 US-Dollar je Feinunze war der Preis für Gold sehr nahe an der magischen Grenze von 1.700 US-Dollar je Feinunze. Verantwortlich für den anhaltend hohen Goldpreis sind die Befürchtungen, dass die Geldpolitik weiter gelockert werde.

Die EZB, aber auch die Fed könnten weitere Anleihen kaufen, um so den hoch verschuldeten Staaten, wie Italien oder Spanien unter die Arme zu greifen. Dass sich solche Entwicklungen genauso stets auf die Goldpreisentwicklung auswirken, ist seit langem bekannt.

 

Der Preis von Gold hat einen nahe zu vertikalen Anstieg hinter sich – deshalb gilt: nicht vorschnell handeln

Obwohl derzeit alles danach aussieht, dass sich der Preis für Gold auch weiterhin positiv entwickeln wird, sollten Anleger noch nicht vorschnell in das Edelmetall investieren. Die Goldpreisentwicklung kann sich immer noch anderweitig auswirken, so dass der Preis Gold wieder absinkt. Bisher ist nicht eindeutig klar, ob die Geldpolitik seitens Fed und EZB gelockert wird oder nicht.

Aus diesem Grund ist auch unklar, ob die Gefahr einer Inflation tatsächlich besteht. Diese entsteht immer dann, wenn von den Notenbanken sehr viel frisches Geld in den Wirtschaftskreislauf eingebracht wird. Dann ist Gold als stabiler Wert sehr gefragt und der Preis für Gold kann wieder stark ansteigen. Da hierzu bisher aber noch keine genauen Aussagen vorliegen, ist eine vorschnelle Entscheidung fehl am Platze.

 

Goldpreis bald wieder bei 1800 Dollar

Seit fast sechs Monaten nähert sich nun der Goldpreis wieder der 1.800 US-Dollar Marke. Mitte September 2012 konnte für eine Feinunze ein Anstieg des Kassa-Preises bis auf 1.790 US-Dollar verzeichnet werden. Eine Feinunze entspricht dabei etwa 31 Gramm Gold. Das ist der höchste Wert für den Goldpreis der seit März 2012 verzeichnet wurde. Der nächstfällige Future-Kontrakt, also der Handel mit Gold auf Terminbasis, befand sich bei der Rohstoffbörse Comex (New York) schon über der Marke von 1.790 US-Dollar. Doch nicht allein der Preis für Gold ist in den vergangenen Wochen stark angestiegen, sondern auch andere Edelmetalle konnten kräftig zulegen.

preisgold.net - goldpreis - rohstoffhandelFür Anleger wird die Goldpreisentwicklung in der nächsten Zeit weiter spannend bleiben. Der Goldpreis steht an der Schwelle, um neu bewertet zu werden. Verantwortlich für die Goldpreisentwicklung ist die Möglichkeit, dass die führenden Notenbanken eine noch lockerere Geldpolitik betreiben werden. Derzeit steht die EZB, die Europäische Zentralbank, vor Interventionen am Anleihemarkt in Europa, wohingegen die US-Notenbank Fed sich auf Kurs von Anleihekäufen befindet und das bereits in der dritten Runde, so die Meinung von Experten. Der Preis für Gold könnte auf lange Sicht gesehen zu einer höheren Preiserhöhung in allen Lebenslagen führen, was auf die Geldschwemme von den Notenbanken zurückzuführen ist. Anleger erwarten in naher Zukunft, dass der Goldpreis weiter ansteigen wird. Den alten Traditionen zufolge besitzt dieses Edelmetall einen guten Schutz gegen Inflation.

Federal Reserve Bank führt Operation Twist weiter bis zum Ende des Jahres

Goldanleger haben heute mit Spannung auf das OFMC Meeting gewartet, da bei der aktuell schwachen Wirtschaftslage neue Maßnahmen zur Stimulierung der Wirtschaft beschlossen werden. So war es auch, die Fed hat zwar kein QE 3 bekannt gegeben, doch stattdessen soll Operation Twist (der Ankauf von langfristigen Staatsschulden im Gegenzug des Verkaufs von kurzfristen Staatsanleihen) noch mal bis zum Jahresende verlängert werden. Die Märkte reagierten gemischt, der aktuelle Preis von Gold und Silber sackte zunächst unter hohem Volumen ab, um sich kurz darauf wieder zu erholen. Am Abend gaben die Goldpreise allerdings wieder nach, sowie auch der Aktienmarkt, bei dem es ähnlich Volatil daher ging. Ob die Ankündigung von Operation Twist genügt um die Inflationserwartungen der Goldanleger zu befriedigen und aktuelle Goldpreise weiter nach oben zu treiben, bleibt abzuwarten.

Es sieht so aus als hätte das Edelmetall die Konsolidierungsphase beendet, die im September 2011 mit einem 15% Sturz des aktuellen Goldkurs  innerhalb weniger Tage begonnen hatte. Heute erreichte der Goldpreis intraday ein neues 3 Monatshoch mit 1992 Dollar. Experten und Analysten gehen davon aus, dass der Goldpreis zusammen mit den Wertpapiermärkten 2012 den starken Aufwährtstrend fortsetzen wird. Als primärer treibender Faktor für den Goldpreis-Anstieg ist aller Wahrscheinlichkeit nicht die durch die Zentralbankpolitik (Quantitive Easing) bedingte, immer stärker ansteigende Geldmenge, die sich in Umlauf befindet- sondern schlichtweg der exponential steigende Bedarf aller asisatischen Länder und allen vorran China, nach physischem Gold. Der Goldkurs ist verglichen mit dem Goldkurs früherer Zeiten auch keines Wegs auf einem Allzeithoch. Vergleicht man den aktuellen Goldpreis heute angepasst um die Inflation mit dem Goldkurs von damals hat das Edellmetall noch eine langen Weg bis zu einem neuen Kursrekord.

 

Die Historie des Goldpreis von 1960-2011

Gold hat im Laufe der Geschichte immer wieder als Währung fungiert und wurde oft als standard für die spezifischen Währungsequivalente der jeweiligen Länder und regionen verwendet bis kürzlich.Viele europäische Staaten implementierten Gold als Standard bis in der zweiten Hälfte des 19ten Jahrhunderts bis dieser Aufgrund der durch den ersten Weltkrieges ausgelösten Finanzkrise aufgehoben wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg koppelte das Bretton-Woods-System den Dollar an den Goldpreis. Der Goldpreis wurde damals mit 35 Dollar per Unze festgelegt. Das Bretton-Woods-System existierte bis 1971 die USA aufgrund des sogenannten Nixon-Schocks die konvertibilität ihrer Währung in Gold suspendierte und den Dollar zum Fiat-Währungssystem umwandelte. Der Begriff steht für ein ungebundenenes Währungssystem, dessen Währung in der Theory beliebig vermehrbar ist. Die letzte Währung, welche sich vom Goldpreis entkoppelte war der Schweizerfranken im Jahr 2000.

Seit 1919 ist der am meisten genutzte „Benchmark“ für den Preis Gold der „London Gold Fixing“ – ein Telefonmeeting das zweinmal täglich zwischen Vertretern von 5 Bullion-Handelshäusern des londoner Goldmarktes. Desweiteren wird der Goldpreis durch den permaneten Handel bestimmt, der Goldpreis basiert auf dem sogenannten Intraday Spot-Gold preis welcher wiederum vom Goldpreis der Over-The-Counter Transaktionen abgeleitet wird, die Global unter dem Symbol XAU (für Aurum) abgewickelt werden.

Am 22. August 2011 erreichte der Goldpreis ein neues Rekordhoch mit einem beim London Gold Fixing festgelegten Gold preis von 1908 US Dollar pro Unze.

 

Faktoren die den Goldpreis beinflussen

Heute wird wie bei den meisten Rohstoffen der Goldpreis durch Angebot und Nachfrage bestimmt sowie durch Spekulationsgeschäfte. Im Gegensatz zu anderen Rohstoffen spielt die Hortung und Vernichtung von Gold eine wichtige Rolle für den aktuellen Goldpreis. So gut wie das gesamte Gold was im Laufe der Geschichte abgebaut wurde existiert immernoch in der einen oder anderen Form – als Schmuck, Münze oder Barren und kann somit potientiell wieder auf den Markt gelangen vorrausgesetzt der Goldpreis reicht dem Besitzer aus. Die Gesamtmenge an allem Gold das jemals geschürft wurde wird auf 158 metrische Tonnen geschätzt, dies könnte in Form eines Cubus mit einer Seitenlänge von rund 20 Metern dargestellt werden. Bedingt durch die enormen Goldmengen, die überirdisch gelagert werden wird der Goldpreis weniger durch veränderungen der Outputmengen bei der Prodkution beeinflusst. Der Goldpreis hängt deshalb eher von der bestehenden Nachfrage ab.

 

Goldpreis muss binnen fünf Jahren steigen

Die Vereinigung der größten Goldproduzenten der Welt, der World Gould Council, gab in diesen Tagen an, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre der aktuelle Goldpreis pro Unze auf 3.000 US-Dollar steigen müsse, wenn die Minen, in denen Gold abgebaut wird, weiterhin profitabel arbeiten sollen. Das geht zumindest aus einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters hervor, die sich dabei auf die Aussagen von Aram Shishmanian, dem Chef des Rates der größten Goldproduzenten, beruft.

 

Gold Preis gerät von vielen Seiten unter Druck

Die Minen können aktuell mit einem Gold Preis von 1.300 US-Dollar je Unze noch profitabel arbeiten, so Shishmanian. Das werde sich künftig jedoch ändern, denn steigende Kosten in vielen Bereichen setzen die Minenbetreiber unter Druck. Dabei werden nicht nur die Lohnkosten als Druckmittel angesehen, sondern auch die Dividenden. Zusätzlich beschuldigt Shishmanian die Staaten, an höheren Kosten beteiligt zu sein.

Seiner Meinung nach wollen sie höhere Gewinne aus dem Abbau und der Produktion von Rohstoffen ziehen. So sei das beste Beispiel dafür Indonesien, wo die Zölle für den Export kürzlich erhöht wurden, um damit den maroden Staatshaushalt zu stützen. Außerdem will Indonesien seine Beteiligungen an Minenprojekten weiter ausbauen. Dadurch soll direkt vom Rohstoffabbau profitiert werden. Das setzt die Minenbetreiber unter Druck und erklärt, warum der Goldpreis aus ihrer Sicht ansteigen muss.

 

Steigende Nachfrage prophezeit

Shishmanian geht zudem davon aus, dass die Nachfrage nach dem Edelmetall Gold weiterhin steigen wird. Dies wird sich unmittelbar auf den Gold Preis auswirken, so dass mit deutlichen Steigerungen bei diesem zu rechnen ist. Für die Produzenten sei ein Goldpreis von 3.000 US-Dollar pro Unze notwendig, um profitabel arbeiten können. Den größten Zuwachs in der Nachfrage nach Gold sieht Shishmanian übrigens in den Schwellenländern, bei den Investoren und Zentralbanken.

Schon heute wird der Goldpreis sktuell vornehmlich durch die hohe Nachfrage der Schwellenländer China und Indien geprägt. Schließlich stammen 49 Prozent der internationalen Nachfrage aus diesen beiden Ländern. Das Volumen, das im Goldmarkt alleine 2011 erzielt wurde, lag bei 205,5 Milliarden US-Dollar. Das entspricht 4.067,1 Tonnen, so viel, wie zuletzt 1997 nachgefragt wurde.

Derzeit jedoch ist der Goldpreis unter Druck, in den letzten Tagen wurden eher fallende Preise beobachtet. Das lässt sich auf die Griechenland-Krise zurückführen, da Anleger vor dem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone führen, aber auch auf den deutlich angestiegenen US-Dollar. Dieser sorgt dafür, dass alle Rohstoffe, die in US-Dollar gehandelt werden, im Preis fallen. Zudem gilt der US-Dollar wieder als sichere Anlage, weshalb viele Anleger in diesen flüchten.

 

 18.06.2012 – Goldpreis startet in die neue Woche mit leichtem Plus

Die Feinunze Gold wurde nach dem Börsen Schluss mit 1229 Dollar gehandelt. Der Wahlausgang in Griechenland und die Erwartungen von Experten, dass eine dritte Runde quantative Easing kommt stabilisierte den Goldpreis heute. Der Preis für Gold könnte in den nächsten Wochen noch einmal stark anziehen, sollten sich die Gerüchte über ein QE 3 bewahrheiten, da somit auch wieder die Inflationserwartungen steigen. Der Gold Preis hat eine relativ starke Korrektur über das vergangene halbe Jahr durchgemacht und eine Basis gebildet, aus der ein erneuter Ausbruch nach oben möglich ist.

 

Aktueller Goldpreis – Fakten rund ums Gold

Der Goldpreis wird durch den offenen Markt gebildet. Die freie Preisbildung  passiert seit dem 1700 an der Börse London Bullion Markt. Seit 1919 treffen sich die größten Goldhändler in London um den Preis von Gold zu fixieren (auch Goldfixing genannt). Es ist seit den 6oer Jahren noch ein treffen in London dazu gekommen, bei dem der Goldpreis zur Öffnungszeit der US-Märkte festgelegt wird.

Andere Marktteilnehmer die im Besitz von großen Goldreserven können den Goldpreis auch erheblich beinflussen, wie z.B. Minenbetreiber oder die Zentralbanken. Möchten die Akteure das der Preis von Gold sinkt wird Gold günstig verliehen um eine Steigerung der Short Sales zu bewirken, alternativ kann die Goldproduktion gesteigert werden. Soll der Preis von Gold steigen, kaufen die Akteure Gold oder fahren die Goldproduktion runter um einen Anstieg des Preis von Gold zu bewirken. Die Mittel zur Manipulation sind allerdingsbeschränkt, da die Zentralbanken nur etwa 19% derweltweiten Goldreserven von geschätzen 160.000 Tonnen halten.

Einflussfaktoren auf den Preis von Gold sind unter anderem der Ölpreis und der Dollarkurs.

Goldpreis: Prognose positiv 

Noch vor wenigen Wochen war der Goldpreis bei 1.550 US-Dollar je Feinunze angesiedelt. Anleger fürchteten schon, dass das Edelmetall an Wert weiter verlieren würde. Analysten gaben jedoch zu bedenken, dass der Preis für Gold sich lediglich einer Kursberichtigung unterzog. Ab Herbst sollten sich die Signale ändern und wie der Goldpreis aktuell beeindruckend zeigt, haben schon die ersten Handelstage im September 2012 die Analysten bestätigt.

Goldpreis aktuell auf dem Vormarsch

Die wichtigen Termine im September, die vor allem die EZB und die US-Notenbank Fed betreffen, machen sich längst bemerkbar. Ein massiver Kauf-Druck entsteht und der Preis für Gold steigt an. Derzeit noch sehr zögerlich liegt er knapp unter der Grenze von 1.700 US-Dollar je Feinunze. Sobald der Preis für Gold diese Grenze aber übersteigt, gehen Analysten von einem klaren Signal für die weitere Entwicklung aus.

Dass der Goldpreis aktuell vor einer Neubewertung steht, scheint sich herum gesprochen zu haben. Dementsprechend sind die Prognosen sowohl für das vierte Quartal 2012, wie auch für das erste Quartal 2013 äußerst positiv. Experten gehen sogar davon aus, dass der Goldpreis so stark in die Höhe schnellen wird, dass Anleger noch bedauern werden, das Edelmetall aus dem Portfolio gestrichen zu haben. Der Preis für Gold soll im kommenden Jahr sogar die magische Marke von 2.000 US-Dollar übersteigen.